Gesundheitstag 2012

am 2. Juni 2012 auf dem Hebronberg

Fest der Begegnung

104. Jahresfest am 24. Juni 2012

Ein Angebot für junge Frauen

vom 19. bis 26. Juli 2012

Presseresonanz

Das Diakonissen-Mutterhaus Hebron in den Medien

 

8. November 2011 Oberhessische Presse

 

Band vermittelt irische Lebensfreude

 

Schnell füllten sich die Sitzreihen in der Wehrdaer Evangeliumshalle am vergangenen Samstagabend. Und noch schneller schafften es die fünf Musiker von "Bachelors Walk", das Publikum von ihren Sitzen zu reißen.

 

Von Tonia Simone Pöppler
Lebensfreude pur und eine ganz besondere Stimmung, die man sonst nur aus irischen Pubs kennt – das wurde den über 700 Zuschauern geboten. Eine vierstündige Reise durch Irland mit viel Gehalt und leidenschaftlich dargebotener Musik. Untermalt von einer Diashow, zudem erzählte die Marburger Pfarrerin Steffi Baltes Geschichten aus Irland und Meditationen aus ihrem Bildband "Sie hörten auf den Herzschlag Gottes – Inspirationen aus dem Leben der irischen Christen".

Mit zwei schnellen Polkastücken gleich zu Anfang zogen die vier Stuttgarter Iren von "Bachelors WaIk" mithilfe des in Marburg lebenden Flötenvirtuosen Brian O'Connor das Publikum schnell in ihren Bann.
"Bachelors Walk" rissen ihre Zuschauer nicht mit abgegriffenen "Gassenhauern" mit, sondern sangen Lieder über irische Auswanderer und das Leben auf oder fernab der Grünen Insel, mal fröhlich. oft aber auch ernst und melancholisch. Und das war es, was den Abend so besonders machte. Temporeiche "ReeIs" um die Fiddle von Mick Davis wechselten ab mit ruhigen Balladen, gesungen von Gitarrist und Songschreiber George Lonergan. Die fünf "Bachelors" überzeugten auch mit kabarettistischen Fähigkeiten und erzählten Anekdoten zu ihren Liedern. Immer wieder brachten Mick Davis und Brian O'Connor das Publikum und auch die Band selbst durch kleine Schlagabtausche zum Lachen. Die selbsternannte "älteste Boyband" begeisterte aber nicht nur mit Irish Folk. Es gab Ausflüge in Richtung Country und bassstarkem (Tommy Venxion) Rock, und sogar fünfstimmige A-cappella-Stücke. Dass die traditionelle irische Musik generationenübergreifend fasziniert, bewies auch Peter Coles (Banjo, Mandoline und Tin Whistle) 17-jähriger Sohn Nicolas, der die "Bachelors" für einige Songs an der Mandoline und der Gitarre unterstützte. In einer "Teepause" für die Band bewies Brian O'Connor in einem Solo einmal mehr, dass er nicht umsonst zu den bekanntesten und virtuosesten Flötisten Irlands zählt.

Das Publikum staunte nicht schlecht über die Schnelligkeit und Präzision seines Spiels auf der traditionellen Tin Whistle. Bisweilen zog der gebürtige Dubliner, der seit vielen Jahren mit seiner Familie in Marburg lebt, solange das Tempo an, bis sogar das rhythmische Mitklatschen des Publikums ehrfürchtig verstummte. Und als die Zuschauer wegen der unfassbaren Geschwindigkeit nur noch mit den Köpfen schütteln konnten, erhöhte O'Connor ohne Mühe das Tempo nochmal.
 

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18. Oktober 2011 Oberhessische Presse

 

„Wunschoma“ bringt alle zum Singen
Jazzsängerin Lillian Boutté tritt mit den Teilnehmern eines Workshops in der Evangeliumshalle auf


Vier Tage lang hat die Jazzsängerin Lillian Boutté in Marburg einen ihrer weltweit veranstalteten Gospel-Workshops gegeben. Am Sonntagabend fand er in der Evangeliumshalle Wehrda seinen Abschluss.

 

Von Mira-Kristin Muth
Marburg. Begleitet wurden Boutté und ihr Gospelchor mit rund 35 Teilnehmern von dem aus Nordhessen stammenden Jan Luley am Klavier sowie den britischen Musikern Denny Ilett an der Gitarre und Andy Crowdy am Kontrabass.
Ilett, der bereits mit verschiedenen New-Orleans-Musikgrößen spielte, und der von der britischen Jazzszene geschätzte Crowdy sind bereits seit vielen Jahren gemeinsam mit Boutté auf der Bühne zu sehen. Über die Begleitung des Gospelchors hinaus präsentierte das Quartett verschiedene Jazz- und Soulstücke.
Neben „Lousiana“ von Randy Newman und „Almost like being in love“, das unter anderem von Chet Baker interpretiert wurde, begeisterten Soulstücke wie das gefühlvolle „You bring the sun out“ von Jazz- und Soullegende Randy Crawford.
Dass Gospel nicht nur mit dem Einsatz der Stimme, sondern vielmehr dem des gesamten Körpers verbunden ist, zeigte „Shake the devil off“, bei dem zunächst nur die Workshop-Teilnehmer bewegt Arme und Beine schüttelten, nach einer Weile jedoch auch die Zuschauer. So entwickelte sich der Abend in seiner zweiten Hälfte zu einem Mitmachkonzert.
Lillian Boutté, eine kleine Person mit scheinbar unerschöpflichen Ressourcen an Energie, gelang es mit Charme und Lebendigkeit, das Publikum zum Mitsingen zu motivieren, so beispielsweise zu Carole Kings Klassiker „You’ve got a friend“. Dass Boutté nicht nur die Herzen der Workshop-Teilnehmer eroberte, sondern im Laufe des Abends auch die der Zuschauer, zeigte sich spätestens, als sie durch die Zuschauerreihen tanzend jedem einzelnen die Hand reichte.
Am Ende betonten die Workshop-Teilnehmer, wie schnell die Gruppe innerhalb der vier Tage zusammengewachsen sei. Wie eine Familie habe man sich gefühlt, und mit einem Augenzwinkern fügt eine Teilnehmerin hinzu, Lillian Boutté sei ihre „Wunschoma“.
Lillian Boutté ist seit 1986 musikalische Botschafterin ihrer Heimatstadt New Orleans in Louisiana, ein Titel, der vor ihr nur der Jazzgröße Louis Armstrong verliehen wurde. Bereits seit 25 Jahren leitet sie Gospel-Workshops, und es ist leicht zu merken, dass sie dies nicht nur mit kräftiger und warmer Stimme tut, sondern mit Hingabe, Dynamik und einer großen Herzlichkeit. Ihre Workshop-Zöglinge seien zunächst zögernd und ein wenig ängstlich gewesen, sagte Boutté. Die anfängliche Aufregung habe sich jedoch schnell gelegt, nachdem alle gemerkt hatten, dass es darum ging, gemeinsam und mit Freude an der Sache etwas zu erarbeiten.
Mit Louis Armstrongs „What a wonderful world“ ging der Abend zu Ende und entließ die von der Lebensfreude des Gospels bewegten Zuschauer in die Nacht.
 

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19. September 2011 Oberhessische Presse


Heiße Rhythmen für Solartrockner
400 Besucher beim „Benefizkonzert für Ostafrika“ in der Evangeliumshalle Wehrda

Das Publikum in der Wehrdaer Evangeliumshalle erlebte am Freitagabend afrikanische Rhythmen, irische Folkmusik und Jazz. Etwa 3000 Euro kamen während des Konzerts zusammen.

Von Manfred Schubert
Wehrda. Schon zum Auftakt erlebte das Publikum einen Höhepunkt des Konzerts. Das Marburger „Kimba Djembé Orchestra“ präsentierte auf Trommeln und verschiedenen Schlaginstrumenten traditionelle westafrikanische Rhythmen. Dazu traten vier Tänzerinnen von der Musik- und Bewegungsschule „Harmonie Kunterbunt“ aus Schröck auf. Das Publikum war begeistert – und als die Tänzerinnen mit Kalebassen um Spenden baten, fanden viele Scheine ihren Weg in die Gefäße. Mit dem gesammelten Geld soll ein nachhaltiges Projekt gegen den Hunger in Nordkenia unterstützt werden.
Mit Irish Folk sowie selbst komponierten Liedern unterhielten danach „Mr. Stiev Volxläute“ aus Lahntal die Zuhörer. Sonja Alfen überbrückte die folgende Umbaupause mit einigen Soulsongs, bevor es afrikanisch weiterging.
Geoffrey Kimani, der mit seiner Frau Christina das Benefiz-Konzert initiierte, spielte und sang mit seiner Band „Geoffrey Kimani and Friends“ eher ruhige und melodische Afrofusion-Musik. Darunter waren Stücke aus verschiedenen Teilen Afrikas – vom Aids-Aufklärungslied „Todii“ über das Apartheidslied „Mamaland“ bis zum a capella gesungenen „Malaika“. Die Marburg-Jazz-Connection bewegte sich mit „Caravan“ musikalisch durch die Wüsten Nordafrikas, aber auch Kurt Weills „Mackie Messer“ oder Herbie Hancocks „Watermelon Man“ kamen sehr gut beim Publikum an. Einige Zuhörer bewegten sich zu dem swingenden Sound über die Tanzfläche.
Partystimmung kam zum Abschluss noch einmal auf, auch wenn von den zeitweise rund 400 Besuchern nach fünf Stunden nur noch ein Bruchteil übrig war. Aber die tanzten fast alle, als „No Tears“ aus Cölbe mit dem aus Sambia stammenden Bandleader Oggie Lauer und seinen Schwestern Latricia und Tamara Reggae-Rhythmen, poppige und rockige, meist von Oggie selbst geschriebene Lieder, sowie Klassiker von Bob Marley erklingen ließen.
Die vom Restaurant Dromedar gesponserten afrikanischen Gerichte fanden an diesem Abend ebenfalls guten Anklang beim Publikum – nichts blieb übrig.
Zu später Stunde wurden die Veranstalter von einigen Musikern der Gruppe Kesterburg-Folk überrascht, die an diesem Abend in Mellnau ein eigenes Konzert gegeben hatten. Sie überbrachten die Hälfte der Einnahmen, 222 Euro, als Spende.
Insgesamt kamen etwa 3000 Euro während des Benefizkonzerts in Wehrda zusammen. Zudem gab es bereits im Vorfeld Spenden, berichtete Christina Kimani, die sich über die große Unterstützung freute. Der Erlös ist für ein längerfristiges Projekt vorgesehen, das nachhaltig zur Nahrungssicherheit in den Hungergebieten in Nordkenia beitragen soll. Dazu soll der Verzehr von solargetrocknetem Sukumawiki, einem grünen Blattgemüse, getrocknetem Amarant und getrocknetem Obst gesteigert werden.
Das Problem der Lagerung und Konservierung von Gemüse soll durch den Einsatz von Solartrocknern gelöst werden. Getrocknete Nahrung ist kompakt und kann der trockenen Hitze in Kenia durch einfache Lagerung in schlichten Lagerhäusern widerstehen.
Es wird erwartet, dass mithilfe der Solarenergie genug Nahrung für die nächste Trockenzeit vorbereitet und eingelagert werden kann. Das Projekt ist langfristig und nachhaltig, weil es zu verbesserter Gesundheit, Nahrungsmittelsicherheit und Selbstversorgung führt.
Sukumawiki kann in Kenia für wenig Geld gekauft werden. Für einen Euro erhält man vier Kilo – eine Mahlzeit für mehr als zehn Menschen.
Ein Solartrockner, ein kleines mit Heißluftkollektoren betriebenes Gebäude, kann laut Geoffrey Kimani mit vor Ort erhältlichen Materialien für etwa 1500 Euro errichtet werden und reicht für ein Dorf mit 2000 bis 3000 Einwohnern.
„Wir haben die Hoffnung, dass das nur ein Anfang ist, der die Selbsthilfe in Gang bringt“, sagt Kimani.
 

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27. April 2011 Oberhessische Presse

 

Klaus Kobjoll spricht bei Schwesternschaft
Seminar fand auf Hebronberg statt

 

Von Julia Wolf
Wehrda. „Das Ziel war es, neue Leute auf den Hebronberg zu bringen“, erklärte Olaf Trebing-Lecost, der gemeinsam mit den Diakonissen Marianne Schmidt und Christine Muhr das Seminar mit Klaus Kobjoll organisiert hatte. Gerichtet war es an Führungskräfte, Unternehmer, egal ob angestellt oder selbständig, sowie erfolgsorientierte Mitarbeiter.
Vor gut einem Jahr sei die Idee des Seminars im Diakonissen-Mutterhaus entstanden. Trebing-Lecost war anlässlich eines Sprechseminars in den Räumlichkeiten zugegen und nahm sich vor „mal anderes Klientel dorthin zu bringen“. So kam der Hotelkritiker auf Klaus Kobjoll. „Ich rief ihn an, sagte, was ich vor hatte und Klaus Kobjoll sagte zu“, berichtete Trebing-Lecost weiter. Obwohl Kobjoll einer der bekanntesten und erfolgreichsten Managementtrainer in Deutschland ist, und selbst ein preisgekröntes Tagungshotel besitzt, verzichtete er auf sein Honorar, um die Schwesternschaft bei den geplanten Maßnahmen im Begegnungszentrum Sonneck zu unterstützen. „Weitere Bedingung für sein Kommen war, dass die Schüler der Marburger Hotelfachschule eine vergünstigte Seminargebühr erhalten“, erläutert Schwester Christine Muhr. Inhalte des Seminars waren neben der Motivation von Mitarbeitern, die Mitarbeiterbindung und die strategische Planung im Unternehmen. „Wir müssen lachend zu mehr Effizienz kommen, denn Humor fördert das Wirgefühl“, erklärte Kobjoll in seinem Vortrag den gut einhundert anwesenden Business-Interessierten.

 

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September 2010, Werte stiften:

 

Kindern eine Zukunft schenken

Die Irmandade Evangèlica Betânia“ hilft des Ärmsten in Brasilien

 

Filipe und Juliana sind drei und fünf Jahre alt und leben mit ihrer Mutter in der Favela Vila Zumbi, einer Armensiedlung nahe der Millionenmetropole Curitiba im Süden Brasiliens. Hier leben rund dreitausend Familien. Der Alltag ist trist: Bretterverschläge, Müllberge, Abwässer vor der Haustür, Gewalt, kein Spielzeug. Der Vater der Geschwister ist schon lange verschwunden, ihre Mutter ist Alkoholikerin und weiß nicht, wie sie den Lebensunterhalt für ihre Familie bestreiten soll. Immer wieder bietet sie Männern ihre Kinder gegen Geld an – eine alltägliche Praxis in der Favela.

Schließlich bekommen die Kinder einen Platz in der Kindertagesstätte der Diakoniegemeinschaft Irmandade Evangèlica Betânia. Sie erhalten täglich vier Mahlzeiten, Kleidung und medizinische Versorgung. Am Abend kehren sie nach Hause zurück. Unter den anderen Kindern fallen sie durch Verstörtheit und hoch aggressives Verhalten auf. Schließlich erfahren die Mitarbeiter von der erzwungenen Kinderprostitution durch die Mutter und erstatten Anzeige. Das Jugendamt der Stadt Colombo nimmt die Kinder der Mutter mit sofortiger Wirkung weg. Die Leiterin der Kindertagesstätte, die zugleich Mitglied der „Irmandade Evangèlica Betânia“ ist, kann die Kinder im Mutterhaus der Gemeinschaft unterbringen. Parallel dazu gelingt es ihr, die Mutter zu einer Therapie zu bewegen. Heute, fünf Jahre später, leben die Kinder wieder bei der Mutter. Filipe und Juliana gehen täglich in die Schule der Gemeinschaft und entwickeln sich weiter positiv.

Diese Geschichte ist eine Geschichte von vielen, die von den Kindern aus der Favela Vila Zumbi zu erzählen wäre. Rund 400 Kinder werden inzwischen in der Kindertagesstätte betreut, aber noch einmal so viele stehen auf der Warteliste. Kindern eine Zukunft zu geben, indem ihnen ein guter Start ins Leben ermöglicht wird, ist das Ziel der pädagogischen Einrichtungen der Diakoniegemeinschaft. Die Gemeinschaft Irmandade Evangèlica Betânia betreibt neben der Kindertagesstätte noch ein Schuldorf für rund 800 Kinder mit Kindergarten, Grundschule und Hort. Wenn auch einige Familien das Betreuungsgeld für ihre Kinder aufbringen können, so werden dennoch jeden Monat etwa 30.000 Euro, um den Betrieb ihrer pädagogischen Einrichtungen aufrecht zu halten. Die Diakoniegemeinschaft und natürlich die Kinder der Irmandade Evangélica Betânia freuen sich sehr über Spenden, Spendenkonto “DGD Sonderkonto Brasilien”, Sparkasse Marburg Biedenkopf, BLZ 533 500 00; Konto-Nr: 300 00 315.

Die Diakoniegemeinschaft Irmandade Evangèlica Betânia ist aus der Missionsarbeit der heutigen Stiftung Marburger Mission hervorgegangen und wurde 1980 gegründet. Zu ihr gehören deutsche wie brasilianische Diakonissen. Die Spendenverwaltung für die Irmandade Evangélica Betânia erfolgt durch das Diakonissen-Mutterhaus Hebron in Marburg.

www.diakoniegemeinschaftcuritiba.de

 

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25. Juni 2010, Marburger Neue Zeitung:

 

400 bejubeln Gospel

Fest der Begegnung ist voller Erfolg

 

Beschwingter und fröhlicher kann man ein Fest der Begegnung nicht begehen …

 

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25. Juni 2010, Marburger Neue Zeitung:

 

Diakonissen bekommen Notfall-Defibrillator

Im Rahmen der Aktion „Segen erhalten“

 

Marburg. Das Unternehmen Autodienst Gnau GmbH finanziert einen neuen Notfall-Defibrillator für das Diakonissen-Mutterhaus Hebron. Die Anschaffung ist für die Wohn- und Arbeitsbereiche der 120 Diakonissen und der 70 Mitarbeiter auf dem Hebronberg in Marburg gedacht. …

 

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24. Juni 2010, Oberhessische Presse:

 

Autohaus spendet Defibrillator

Marburg. Das Marburger Autohaus Gnau spendete dem Diakonissen-Mutterhaus in Hebron einen neuen Notfall-Defibrillator. …

 

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18. Juni 2010, Oberhessische Presse:


Ein denkwürdiges Konzert in der Evangeliumshalle
Jan Luley, Angela Brown und Dale King spielten unter dem Motto „Gospel meets the Blues“ in Wehrda

Von Christine Krauskopf
Marburg. Jan Luley, Angela Brown und Dale King bescherten ihrem Publikum am Samstag in der gut besuchten Evangeliumshalle in Wehrda ein Konzert von ungewöhnlicher Güte ...

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11. Mai 2010, Marburger Neue Zeitung:


Meist hilft nur die Medizinfrau
„Mutternacht“ macht auf Gefahren für Schwangere und junge Mütter in der Dritten Welt aufmerksam

Marburg-Wehrda (mme). Mit musikalischer Begleitung und vielen Gastvorträgen ist die erste Marburger Mutternacht über die Bühne gegangen. Ziel der Veranstaltung war es, auf die Müttersterblichkeit in Ländern der Dritten Welt aufmerksam zu machen.
„Warum haben wir dem morgigen Muttertag eine Mutternacht vorausgeschickt?“, fragte Pfarrer Helmut Heiser zur Eröffnung des Abendprogramms. Antworten auf diese und viele weitere Fragen haben die Besucher der Mutternacht bereits den ganzen Samstagnachmittag über an Informations- und Kontaktständen in der Wehrdaer Evangeliumshalle bekommen ...

 

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9. Mai 2010, Oberhessische Presse:

 

Mutternacht

Einsatz für das Leben von Müttern

 

Von Ines Dietrich

Mutterpass, Mutterschutz, Ultraschalluntersuchungen, umfassende Begleitung vor, während und nach der Geburt – Selbstverständlichkeiten für schwangere Frauen, die in den westlichen Industrienationen leben. Längst nicht alle Frauen, die ein Kind erwarten, können derartige Unterstützung in Anspruch nehmen. Jährlich sterben weltweit über 500.000 Mütter bei oder unmittelbar nach der Geburt ihres Kindes. Vor allem in Entwicklungsländern ist die Müttersterblichkeitextrem hoch. Auf diese Tatsache hat am Wochenende das Diakonissen-Mutterhaus Hebron aufmerksam gemacht. …

 

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Dezember 2009, Studier mal MARBURG:

 

Menschen wie du & ich

Diakonisse auf Inlinern: Schwester Christina

 

Von Gesa Coordes

Sie fährt Fahrrad, Wasserski und Inliner. Nur auf dem Wasser und zum Reiten zieht Schwester Christina das „wunderbare Kleid“ aus, wie sie die blau getupfte Tracht mit dem weißen Kragen und der weißen Haube nennt. Christina Kuhlmann (36) ist fast die Jüngste im Mutterhaus Hebron in Marburg. Dass in ihrer Rocktasche ein Handy klingelt, dass sie weiß, was ein iPod ist, verwundert viele. „Sie haben Vorstellungen vom Klosterleben“, sagt Christina Kuhlmann: „Aber ich bin eigentlich ein ganz normaler Mensch.“

Mit 18 Jahren ist die aus dem Westerwald stammende Protestantin ins Diakonissenmutterhaus eingetreten. Schon als Jugendliche während ihrer ersten Mädchenfreizeit war sie begeistert von den Schwestern aus Marburg. „Aber es braucht eine Berufung“, sagt Christina Kuhlmann. Heute ist sie sich sicher: „Gott hat mich auf diesen Platz gestellt.“

Das Mutterhaus bildete sie zur Jugendreferentin und Gemeindediakonin aus. Sie absolvierte ein einjähriges Praktikum in einer Kirchengemeinde in Frankenberg-Willersdorf und übernahm für vier Jahre die Jugendarbeit in einer süddeutschen Gemeinde. Heute organisiert Christina Kuhlmann Jugendfreizeiten und Kinderbibelwochen in ganz Deutschland. Und dazu gehört für die Diakonisse nicht nur singen, beten und wandern, sondern auch Wasserski fahren, im Hochseilgarten klettern, Kanu und Inliner fahren. Eine Lebensstellung ist die Jugendarbeit nach ihrer Einschätzung aber nicht. Deshalb studiert sie – ohne Abitur – den Online-Studiengang „Soziale Arbeit“ an der Hochschule Fulda. Sie hat eine Prüfung für besondern begabte Berufstätige bestanden. Und das Lernen fällt ihr leicht. Die Perspektive: Sozialarbeit, Familienberatung, Frauenarbeit oder psychosoziale Beratung.

Von den 240 Diakonissen im Mutterhaus sind nur 30 jünger als 65 Jahre alt. Das sind ihre vielen Großmütter, sagt Schwester Christina, die jahrelang die Jüngste war. Erst im Februar zog wieder eine junge Diakonisse ein, mit der sie nun in einer WG wohnt. Andachten gibt es nur zweimal in der Woche: „So streng, wie die Leute glauben, geht es bei uns nicht zu“, sagt Kuhlmann. Bis heute trifft sie sich mit alten Freundinnen, die inzwischen alle Kinder haben. Sie selbst hat sich zu Ehelosigkeit, Keuschheit und einem einfachen Lebensstil verpflichtet. Ob ihr etwas fehlt, wird sie manchmal gefragt. Dazu sagt sie: „Gott hat mich genau diesen Weg so geführt. Ich habe viel mehr geschenkt bekommen, als ich vermissen könnte.“